„Menschen ermöglichen effizienter zu arbeiten, ist meine Leidenschaft!“

Sophia Schrömbges · Neues von Viadesk · vor 6 Monaten

Steve Jobs hat einmal gesagt: „Der Unterschied zwischen einem Leader und einem Follower ist Innovation“. Das Risiko einer passiven Einstellung gegenüber Innovation Ihres Produkts oder Services ist, dass dies folgeschwere Konsequenzen für Ihr Unternehmen mit sich bringen kann. Jeder Digital Workplace sollte die Vision haben, den Menschen im Unternehmen effizienteres und smarteres Arbeiten zu ermöglichen. Diese Vision motiviert Paul, Innovation Manager bei Viadesk, seit Jahren. Deshalb ist er stolz auf die positive Bewertung von Viadesk in der Community Builder Bind Studie. Wie hat Paul dies mit seinem Team bewerkstelligt?

Innovation Manager

Am Anfang seiner Karriere hätte Paul Janssen niemals gedacht, dass er einmal Innovation Manager werden würde. Heute, im Alter von 46 Jahren, schaut Paul immer noch mit positiven Gefühlen auf sein Chemie Studium zurück. Noch positiver ist er jedoch seiner Entscheidung gegenüber eingestellt, im Jahr 2000 als Interaction Designer tätig geworden zu sein. Nach einer Reihe verschiedener Arbeitgeber arbeitet er nun seit 13 Jahren bei Viadesk, wo er stark in der Innovation der Plattform involviert ist.

Wie wird ein Chemieforscher zum Innovation Manager? Und was tut ein Innovation Manager genau?

„Ja, diese Tätigkeiten erscheinen komplett unterschiedlich. Aber für beide Disziplinen muss man ein wenig den Geek in sich haben. Ursprünglich wollte ich meine Arbeit als Chemie Analytiker, bei der ich auch viel programmierte, mit meiner Leidenschaft für Pädagogik und etwas Kreativem verbinden. Ich entschied, mich als Web Designer zu bewerben. Zu meiner Überraschung wurde ich eingestellt und hatte die Möglichkeit Erfahrungen in Interaction Design zu sammeln.

Schon mein ganzes Leben war ich an technischen Spielereien interessiert. Das spiegelt sich auch in meinem gegenwärtigen Job wider. Als Designer interessiere ich mich für das Paradox. Auf der einen Seite beschäftige ich mich mit der kalten Technologie, dem Back-End und Codes. Andererseits bringe ich aber auch Menschen zusammen. Meine Motivation besteht darin, dass wir durch unsere Anwendungen den Menschen wirklich helfen, smarter zu arbeiten.“

Bereits seit 20 Jahren hilft Viadesk den Menschen im Digital Workplace mit seinen Produkten. Wie wird die Innovation fortgesetzt?

„Heutzutage gibt es ein Bombardement neuer Technologien. Aber diese Technologien müssen vielen Anforderungen gerecht werden. Zum Beispiel muss man sie auf verschiedenen Geräten verwenden können. Auch wollen wir, dass Menschen mit Behinderungen die Technik benutzen können. Durch unsere Erfahrung haben wir einen großen Kundenstamm. Wir können Fragen der Kunden schnell erkennen und dementsprechend handeln. Wenn wir also Innovation vorantreiben, haben wir immer die Kundenperspektive im Hinterkopf. Durch diesen Ansatz helfen wir nicht nur unseren bestehenden Kunden besser, sondern können neuen Kunden ein relevanteres Produkt anbieten.“

Erkennt ihr neue Trends durch Unterhaltungen mit Kunden?

„Nein, nicht nur dadurch. Unsere eigene Expertise spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Wir haben eine Menge eigene Erfahrung bei Viadesk sammeln können. Manchmal werden Dinge gehyped und man kann schnell erkennen ob der Hype andauern wird. Narrowcasting ist zum Beispiel eine permanente Innovation (Kommunikation durch Screens an zentralen Orten). Wir haben festgestellt, dass es im Grunde kein anderes Intranet gibt, das Narrowcasting ready-made integriert. Auch wenn Intranets und Narrowcasting-Systeme Informationen übertragen, sind wir davon überzeugt, dass diese sinnvoll miteinander verbunden werden können. Dies ist ein Thema, das uns zurzeit beschäftigt.“

Wenn ein Trend bemerkt wird, wie wird festgestellt, ob er relevant ist?

„Diese Beurteilung wird meistens auf dem Flur besprochen. Jede Woche besprechen wir Neuigkeiten und Trends, die wir auf unserer internen Viadesk Plattform festhalten. Die Idee ist einfach: wir registrieren den Trend, bewerten ihn und schätzen ab, ob sich weiteres Handeln lohnt. Dabei achten wir auf etwaige Ergebnisse, Kosteneinsparung, Effizienz, Kundenbedarf und so weiter. Mit Blick auf die Änderung der niederländischen Gesetzgebung im September 2019, haben wir bereits 2018 damit begonnen unsere Plattformen komplett für Menschen mit Behinderungen zu optimieren, da sich diese Änderung besonders auf Regierungswebsites und Intranets bezieht. Wir möchten, dass dies bald für jede Organisation und Unternehmen verfügbar ist. Diese Funktionen garantieren, dass jeder sich beteiligen und einbringen kann, was grundsätzlich ein großer Vorteil von Intranets ist. Für mich ist dies ein schönes und wichtiges Projekt!“

Die Kunden werden im Verbesserungsprozess einbezogen.

Seid ihr durch dieses Gesetz gezwungen diese Änderungen vorzunehmen?

„Naja, wie gesagt haben wir das Projekt bereits ins Leben gerufen. Aber die Änderung hat das Projekt beschleunigt. Eine Website für Menschen mit Behinderungen wird schnell langweilig. Es ist also schwierig, das Engagement auf so einer Website hoch zu halten. Dies fordert eine Menge Kreativität. Auch muss man ergründen, wie sich Menschen mit Behinderungen auf einer Website verhalten. Im Grunde kreieren wir also nicht wirklich eine Innovation, aber implementieren die Neuerungen, die wir haben, in unser Produkt.“

Gamifizierte Techniken in nichtspielerischen Umgebungen einzubauen, kann Menschen motivieren, Programme mehr zu nutzen. Wann kam euch die Idee gamifizierte Elemente in den Digital Workplace einzubauen?

„Wir haben damit vor zwei Jahren angefangen. Damals haben wir recherchiert, wie wir spielerische Elemente auf unserer Plattform integrieren können. Dabei kam heraus, dass Gamification in unserem Intranet nicht immer sinnvoll ist. Dennoch ist Gamification in unserer E-Learning Plattform Collegia komplett integriert. Dies eignet sich zum Beispiel ausgezeichnet, um (neue) Mitarbeiter zu schulen.“

Kannst Du kurz erklären, wie Gamification funktioniert? Und was das für den User bedeutet?

„Der Gebrauch von spielerischen Elementen ermöglicht eine intrinsische Einbindung der User. Im Grunde möchten wir, dass alle Nutzer sich täglich aktiv einbringen, sei es zum Thema Onboarding, das Lernen im Online-Kurs oder Kollaboration im Social Intranet. Zusammen mit unserem Partner Flavour machen wir Lernen, Veränderungen und Aktivierung spielerisch möglich.“

Ich habe in der Studie auch gesehen, dass euer Content aufgrund von Nutzerprofilen angepasst wird. Wie funktioniert das?

„In diesem Businesssektor haben viele Leute die Content Bubble von Facebook im Kopf, die den Menschen eine große Menge an einseitigen Informationen darlegt. Dies ist bei uns nicht der Fall. Die Menschen auf unserer Plattform sind in Gruppen. Diese werden nur Updates sehen, die in den Gruppen, in denen sie Mitglied sind, hinzugefügt werden. Wir glauben, dass Machine Learning nur benutzt werden sollte, wenn es den Menschen wirklich hilft. Auch wenn jemand häufig Nachrichtenartikel liest, sollte dies nicht das Einzige sein, was auf der Timeline erscheint.“

Einmal im Monat wird ein Newsletter mit den neuesten Updates veröffentlicht. Wie garantiert ihr den Erhalt der Usability, wenn so viele neue Funktionen hinzugefügt werden?

„Häufig betreffen die Newsletter auch einfach Updates existierender Funktionen. Das ist dann Feedback, das wir von Kunden erhalten haben. Demnach entwickeln wir aufgrund unserer Expertise Lösungen für die Funktionen. Hierbei folgen wir immer unseren Design Guidelines. Alle Designer tun das, um die Einheit der Plattform zu gewährleisten. Durch das Einbinden des Kundenfeedbacks in dem Verbesserungsprozess, können wir gemeinsam eine stärkere Plattform bauen.“

Welches Gefühl gibt es dir, dass Viadesk einer der vollständigsten Digital Workplace Solutions der Niederlande ist?

„Dieses Ergebnis macht mich wahnsinnig stolz! Wir haben sehr viel Zeit investiert, um ein gutes Produkt zu bauen und natürlich ist es schön zu sehen, dass dies gewertschätzt wird. Ich bin zufrieden, dass wir Kunden, mit dem was wir tun, glücklich machen können.“

Eine große Vielfalt des Kundenstamms ist zentral für die Innovation bei Viadesk. Deloitte würde dieses Vorgehen im Innovationsprozess schätzen. Laut der Experten des Beratungsunternehmens, ist das Dokumentieren und Auswerten von eingereichten Ideen mindestens so wichtig wie das Ausdenken dieser. Dies erhöht die Chance, dass gute Ideen zu wertvollen Innovationen führen. Deshalb ist es so positiv zu sehen, dass Viadesk im letzten Jahr mehr und mehr begonnen hat, Innovationen zu dokumentieren, zu klassifizieren und zu testen. Dank dieses Ansatzes haben Paul und sein Team Narrowcasting und Gamification innerhalb kürzester Zeit implementiert, womit sie einer der ersten in den Niederlanden sind. „Es ist natürlich schön zu hören, dass wir in dem Research so positiv abschneiden. Aber es macht auch Sinn, da wir es seit 20 Jahren in unserer DNA haben“, schließt Paul.


Welche 5 Erfolgsfaktoren unser Kollege Hans zur Einführung eines Social Intranets nennt, erfahren Sie hier im Interview:

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